
Damit die Stimme jeder steirischen Gemeinde zählt – unabhängig davon, wie groß sie ist.
Warum es den Gemeindebund gibt
Kinderbetreuung, Trinkwasser, Straßen, Feuerwehr, Pflege: Was den Alltag der Menschen trägt, wird in der Gemeinde geleistet. Entschieden wird darüber häufig woanders – im Landtag Steiermark, im Nationalrat, in den Verwaltungsbehörden.
Eine einzelne Gemeinde mit 900 Einwohnerinnen und Einwohnern findet in diesen Verfahren kaum Gehör. 285 Gemeinden gemeinsam schon. Genau dafür gibt es uns.
Wen wir vertreten
Im Gemeindebund Steiermark sind alle 285 Gemeinden und Städte des Landes zusammengeschlossen, mit Ausnahme der Landeshauptstadt Graz. Das sind zwölf Bezirke und rund eine Million Menschen.
Gemeinsam mit den Verbänden der übrigen Bundesländer bilden wir unter dem Dach des Österreichischen Gemeindebundes die Interessenvertretung der österreichischen Gemeinden.
Ein Mitspracherecht, das in der Verfassung steht
Unser Auftrag ist nicht selbst gewählt. Er ergibt sich aus der Bundesverfassung, der Landesverfassung und der Geschäftsordnung des Landtags Steiermark – sie sichern uns das Recht, im steirischen Gesetzgebungsverfahren mitzureden.
Das heißt: Wir kommentieren Gesetze nicht von außen, wenn sie fertig sind. Wir sitzen am Tisch, solange sie noch geschrieben werden. Im Landtag Steiermark, über den Österreichischen Gemeindebund im Nationalrat, gegenüber Verwaltungsbehörden, Sozialpartnern und den Interessengruppen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Unabhängig, weil wir uns selbst finanzieren
Wir arbeiten ohne öffentliche Zuschüsse. Unsere Mittel stammen ausschließlich aus den Beiträgen der Mitgliedsgemeinden und aus der Geschäftstätigkeit der Gemeindebund Steiermark – Service GmbH.
Das ist mehr als eine Frage der Finanzierung. Es ist die Voraussetzung dafür, dass wir eine Position auch dann vertreten, wenn sie unbequem ist.
Wofür wir uns einsetzen
Unsere Arbeit umfasst den eigenen und den übertragenen Wirkungsbereich der Gemeinden in seiner ganzen Breite: verfassungsrechtliche Fragen, Sozialwesen, Bau- und Raumordnungsrecht, Kinderbetreuung, Umweltrecht, Finanzpolitik und Finanzausgleich.
Was diese Themen verbindet: Sie entscheiden darüber, wie viel Handlungsspielraum einer Gemeinde am Ende tatsächlich bleibt.
Beratung, die im Amtsalltag weiterhilft
Unsere Geschäftsstelle in Graz ist die erste Adresse, wenn es in der Gemeinde konkret wird: bei rechtlichen Fragen ebenso wie beim Gebühren- und Abgabenwesen oder bei allen anderen kommunalen Themen. Kurzer Weg, verlässliche Auskunft, ohne Umweg über ein externes Gutachten.
Ausbildung für die Menschen, die Gemeinde machen
Gute Verwaltung hängt an den Menschen, die sie führen. Die Gemeindebund Steiermark – Service GmbH betreibt deshalb die Gemeindeverwaltungsschule und ist Trägerin der Gemeindeverwaltungsakademie.
Sie veranstaltet die jeweils 14-tägigen Basis- und Ausbildungslehrgänge, die steirische Gemeindebedienstete auf die Dienstprüfung beim Land Steiermark vorbereiten. Dazu kommen jährlich mehr als 100 Tagesseminare zu gemeinderelevanten Fachthemen mit rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Wer den Gemeindebund führt
An unserer Spitze steht Präsident Bgm. Erwin Dirnberger. Ihn unterstützen Vizepräsidentin Maria Fischer, Bürgermeisterin der Gemeinde Spital am Semmering, und Vizepräsident NAbg. Christoph Stark, Bürgermeister der Stadt Gleisdorf. Unsere Geschäftsstelle leitet Landesgeschäftsführer Mag. Dr. Martin Ozimic, der zugleich Geschäftsführer der Gemeindebund Steiermark – Service GmbH ist.